Ferien mit Kind im Winter

Wir waren ein paar Tage im Urlaub und es war herrlich. Wir hatten etwas gesucht mit folgenden Kriterien: Nicht soo weit weg, am liebsten am Meer, Auspowermöglichkeiten für Kinder auch bei schlechtem Wetter und nicht so teuer. Und da sind wir im Ferienpark Weißenhäuser Strand gelandet. Es stellte sich heraus, dass es genau das war, was wir wollten. Der ganze Park und die Einrichtung in der Wohnung ist nicht mehr ganz neu, aber ok. Spielplätze drinnen und draußen, direkter Zugang über die Dünen zum Strand/Seebrücke, Spaziermöglichkeiten auf dem Deich, also auch mit Karre/Laufrad. Zusätzlich buchbar (wenn man kein Pauschalpreis gebucht hat) ist ein Badeparadies und ein riesiger Indoorspielplatz für Groß und Klein, genannt Dschungelland. Beide sind wirklich einen Besuch wert. Das Schwimmbad bietet für jedes Alter etwas. Es gibt zwei Kleinkinderbecken mit 4 Minirutschen und echt warmem Wasser (ohne Chlorgeruch, also kein Pipialarm), dann gibt es einen riesigen Kletterturm für ältere Kinder mit integrierten Rutschen (total abgefahrenes Ding) und dann gibt es noch Rutschen für große Kinder und Erwachsene inkl. einer Reifenrutsche. Wildwasserkanal, Whirlpool, Kino und Sauna sollte auch noch erwähnt sein. In dem Indoorspielplatz (genannt Dschungelland) gibt es ein großes Klettergerüst (ist echt untertrieben) mit verschieden Ebenen, Rutschen und Bällen. Das tolle ist in diesem Park, alles ist so gebaut, dass Erwachsene mit drauf können. Da hat sich der Papa gefreut, aber natürlich auch der Zwerg, der wäre nämlich alleine nie da hoch geklettert, aber in Begleitung kam er gar nicht wieder raus. Es gibt eine Hüpfburg, eine Kletterwand, einen Hochseilgarten, Trampoline, Badminton und und und. Aber auch außerhalb dieser kostenpflichtigen Attraktionen gibt es schöne Spielplätze für groß und klein. Im Sommer wird sogar noch mehr geboten. Für die Kleinen gibt es dann noch eine Rennstrecke für so kleine Elektroautos und für große gibt es noch eine Wasserskianlage.

Für uns war es jetzt genau das richtige, weil wir im November hier genau 8 Stunden Licht hatten. So haben wir im hellen etwas erwachsenentaugliches gemacht, wozu wir Lust hatten (Dünenspaziergang, Oldenburg in Holstein oder Heiligenhafen besichtigen, Lübecker Weihnachtsmarkt besuchen) und wenn es dunkel wurde ging es ins Dschungelland oder ins Schwimmbad. Es waren 2 große Rutschen gesperrt, so dass wir ein Kombiticket für alle Tage sehr viel günstiger bekommen haben.

Wir haben kurzfristig gebucht und (wie wir im Nachhinein gemerkt haben) ein richtiges Schnäppchen gemacht.

Es ist allerdings zu empfehlen sich eigene Küchenmesser mitzunehmen. Unsere waren echt stumpf, dann haben wir nach neuen gefragt, die waren nach der ersten Kartoffel auch nicht mehr besser als dünne Metallbleche, da macht kochen echt gar keinen Spaß. Und was an einem Tag unseres Aufenthaltes etwas befremdlich war: Wir wussten, dass ein Truppenübungsplatz direkt an das Gelände grenzt, haben auch erst nichts davon gehört, aber an einem Tag hörte man wirklich bis um 21 Uhr Detonationen. Gut, muss man halt vorher wissen und entscheiden, ob einem das egal ist.

In Lübeck gibt es unglaublich viele kleine Lädchen, darunter auch viele individuelle Kinderläden. Da lohnt es wirklich sehr die Haupteinkaufsstraße zu verlassen und die Hüxstraße, sowie die ganzen Parallelstraßen dazu zu erkunden. Gut und gemütlich gefrühstückt, gegessen bzw. Kaffee getrunken haben wir in: Kaffeewerk (Hundestraße), ein Kartoffelrestaurant (Self-Service) an der Mühlenstraße (leider weiß ich den Namen nicht mehr, Campus Suite (Schmiedestraße) im Beachbereich mit Aquarium am Tisch.

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